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Opel Rak e – Mit dieser progressiven Designstudie schafft Opel eine neue Klasse von Elektrofahrzeugen

Energiekosten, Effizienz und Leichtbau sind derzeit zentralen Themen in der Automobil-Industrie. Opel macht dazu mit einem neuartigen, batteriegetriebenen Experimentalfahrzeug ein starkes Statement. Der RAK e öffnet ein neues Kapitel der Elektromobilität.

Minimale Energiekosten – 100 Kilometer Fahrstrecke schlagen mit rund einem Euro zu Buche – sowie stark reduziertes Gewicht sind die Besonderheiten der Studie. Der Stadtflitzer, der zwei Drittel weniger wiegt als ein heutiger Kleinwagen, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h.

Opel Rak-e Design-Skizze

„Der RAK e beeindruckt mit coolem Design und hat Potenzial für eine Serienfertigung. Wir zeigen damit ein Elektrofahrzeug, das sich jeder leisten kann und das vor allem jüngere Kunden anspricht. Künftig wird nicht mehr in Litern pro 100 Kilometer gemessen, auschlaggebend werden die Energiekosten für 100 Kilometer sein. Deswegen präsentieren wir hier unser Ein-Euro-Auto “, sagte Opel Vorstandvorsitzender Karl-Friedrich Stracke anlässlich der Weltpremiere der Studie, im Zuge der IAA 2011 in Frankfurt.

Opel Rak-e

Das Leichtbaukonzept des RAK e basiert auf einem Spaceframe mit einer Kunststoff-Außenhaut. Es ermöglicht ein hohes Sicherheits- und gleichzeitig ein günstiges Preisniveau. Opel vermeidet mit dieser Leichtbauphilosophie bewusst den kostenintensiven Einsatz von Spezialwerkstoffen, um vielen Menschen erschwingliche Elektromobilität zu ermöglichen.

Opel Rak-e Design-Skizzen

Die Bezeichnung RAK e ist eine Reminiszenz an die Aufbruchsstimmung, die Fritz von Opel im vergangenen Jahrhundert mit seinen revolutionären Fahrzeugen mit Raketenantrieb auslöste. Der von Pulverraketen befeuerte RAK 2 katapultierte den Enkel des Firmengründers Adam Opel im Jahr 1928 auf eine Höchstgeschwindigkeit von 228 km/h. Das „e“ im Namen steht zum einen für Elektromobil und nimmt zum anderen die Idee richtungsweisender Experimentalfahrzeuge wieder auf.

„Der RAK e ist von unseren reichhaltigen Erfahrungen auf dem Gebiet der Elektromobilität inspiriert, allen voran vom Ampera“, erklärte Opel-Designchef Mark Adams auf der IAA. „Mit dieser progressiven Designstudie schafft Opel eine neue Klasse von Elektrofahrzeugen. So stellen wir uns künftige Mobilität mit ‚my first e-Opel‘ vor. Wir sind auf die Reaktionen des Publikums sehr gespannt.“ Wie konkret die Entwickler in diese Richtung denken, verdeutlicht die innovative Konstruktion des spektakulären Experimentalfahrzeugs.

Bildergalerie: Opel Rak e

Opel Designstudie Rak e - Foto: © gm.com

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Der Tandem-Zweisitzer, dessen Fahrgastzelle an ein Segelflugzeug erinnert, hat eine Karosserie aus komplett recyclingfähigem Kunststoff. Dank der großen Pilotenkanzel ergibt sich bei kompakten Wagenabmessungen sowohl für den Fahrer als auch für den dahinter sitzenden Beifahrer ein angenehmes Raumgefühl mit großzügiger Rundumsicht. Zu Gunsten eines komfortablen Einstiegs kippen Kuppel samt Vordersitz, Lenksäule und Armauflage automatisch nach vorne. Den Effekt dieser Aktion steigert noch die Fernbedienung via Smartphone. Pedalerie und Lenkrad lassen sich an die Größe des Fahrers anpassen.

Sichtbare Fahrwerkelemente wie die in die Felgen integrierten Scheibenbremsen vorn und die aus dem Motorradbau entlehnte hintere Schwingenkonstruktion verstärken den sportlichen Charakter der Designstudie. Die mit einer Spurweite von nur 600 Millimetern montierten Hinterräder fördern die Agilität.

Opel Rak-e Concept

Der optische Auftritt unterstreicht die Konstruktions-Leitlinien Dynamik, Leichtbau und Effizienz – und das bei größtmöglicher Einfachheit, ganz nach dem Motto „Weniger ist mehr“. Der RAK e spricht junge, umweltbewusste und technikinteressierte Menschen an, denen das lässige Aussehen, das spritzige Design eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs ebenso wichtig ist wie dessen Energiebilanz.

Quelle: gm.com

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