Opel RAD e: Eine Vision der urbanen Mobilität in dynamischem Design

Opel sorgte mit der Präsentation seines RAD e auf dem Genfer Autosalon für Aufsehen. Nach Ampera und RAK e ist die E-Bike Konzeptstudie mit Pedelec-Antrieb eine komplementäre Erweiterung der Elektromobilitätsstrategie des Autoherstellers. Das Opel RAD e wird in einer Zeit vorgestellt, in der E-Bikes als integrierter Bestandteil von zukunftsorientierten Mobilitätskonzepten gesehen werden. Für die Umsetzung der Studie wurde wie bereits beim Opel RAK e eine Kooperation mit dem Design- und Markenberatungsunternehmen KISKA eingegangen.

Opel RAD e Designskizze

Das Opel RAD e – Zurück zu den Wurzeln

Im Kontext des 150. Geburtsjahres von Opel schlägt diese Studie eine Brücke von der Zeit der Zweiradproduktion in die Zukunft. Das RAD e ist das erste E-Bike, das auf Konstruktions- und Produktionsmethoden der Automobilindustrie basiert. Anstelle exotischer Leichtbaumaterialien werden nach bionischen Prinzipien optimierte Rahmenteile aus Pressstahl verwendet, die wenig wiegen und dabei robust, flexibel und einfach herzustellen sind. Dies verringert das Gewicht und erhöht die Steifigkeit.

Das Opel RAD e Design und der Designprozess – Bildergalerie

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Die Stilelemente in Bumerang-Form, die sich sowohl beim preisgekrönten Ampera als auch beim RAK e wiederfinden, verleihen dem E-Bike einen dynamischen, sportlichen Charakter. Weitere Design-Highlights sind der fast frei tragende Rahmen, der die Batterie zum Herzstück des Bikes macht, der dynamische Linienfluss und der komplett geschlossene Antrieb, der den Service für das Rad auf ein Minimum verringert. „Die Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, einerseits eine größtmögliche Machbarkeit zu gewährleisten, andererseits das innovative Konzept von Opel so zukunftsweisend wie möglich zu gestalten”, erklärt Marcus Waldmann, Managing Partner und Projektleiter des RAD e Projekts bei KISKA.

Der Pedelec-Antrieb des RAD e basiert auf einem 250 Watt-Elektromotor, der den neuesten Stand der Technik repräsentiert und von einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist wird. Er ermöglicht eine elektrisch unterstützte Reichweite zwischen 60 und 140 Kilometern, je nach Terrain. In Genf stellte Opel die Studie zudem als kompatibles Konzept für das Opel FlexFix Fahrradträgersystem vor, welches sogar ein Aufladen des E-Bikes beim Autofahren erlauben würde. „Mit KISKA haben wir einen Partner gefunden, der über sehr viel Erfahrung im Zweiradbereich verfügt und unser Opel-Design in die Form eines einzigartigen E-Bikes überführt”, so Mark Adams, Vize Präsident Design der Adam Opel AG.

Mehr über KISKA:

Als eines der führenden Design- und Markenberatungsunternehmen in Europa bedient KISKA dank seines ganzheitlichen Beratungskonzeptes alle Elemente einer Marke. Das Ergebnis sind zielgerichtete Lösungen und ein durchgängiges Markenerscheinungsbild über alle Medien hinweg. Neben Automotive Design sind Industriedesign, Kommunikationsdesign und Markenberatung die Haupttätigkeitsbereiche des Unternehmens. Viele bekannte Firmen wie adidas, Atomic, Audi, Gasteiner, HILTI, Stiegl, KTM, Opel oder Zeiss werden von KISKA design- und markenstrategisch beraten. KISKA. Designing Desire. www.kiska.com

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