HORIZON FIELD HAMBURG BIS ZUM 16. SEPTEMBER VERLÄNGERT – BEREITS ÜBER 70.000 BESUCHER SAHEN ANTONY GORMLEYS KUNSTWERK

»Abgefahren«, »Ein tolles Erlebnis« oder einfach nur »Very cool« – so lauten nur einige der über 200 Einträge im Blog des raumgreifenden Kunstprojektes HORIZON FIELD HAMBURG von Antony Gormley in den Deichtorhallen. Über 70.000 Besucher haben das spektakuläre Kunstwerk des britischen Künstlers bereits besucht. Nun können sich die Besucher auf eine Verlängerung freuen: noch bis zum 16. September 2012 wird das Horizon Field in der Halle für aktuelle Kunst schweben. Der Eintritt bleibt natürlich weiterhin gratis.

»Wir freuen uns, dass unsere Besucher vom Horizon Field Hamburg so begeistert«, so Deichtorhallen-Intendant Dirk Luckow. »Es versteht sich als Bühne für alle Menschen, unabhänging von Alter, Herkunft und Kunsterfahrung. Gormleys Werk vermittelt ein völlig neues Gefühl dafür, wie wir uns in der Welt aufein ander zu bewegen.«

In den letzten Tagen der Laufzeit besteht für das Publikum darüber hinaus die Möglichkeit, dass Kunstwerk auch bei Dunkelheit zu erleben. Dann nämlich bleibt das Horizon Field am 13., 14. und 15. September jeweils bis 22 Uhr geöffnet.

Auch das Vermittungsprogramm setzt sich über den ganzen Sommer fort: Eine weitere erste »Horizon Field Hamburg-Night« folgt am 25. August mit musikalischen Überraschungsgästen. Die technische Seite des Kunstwerks steht im Fokus der Führung mit Prof. Viktor Sigrist, Thomas von Borstel und Oliver Chyra von der TUHH (Technische Universität Hamburg) am Donnerstag, 30. August 2012, 17 Uhr sowie in einer Technikführung mit Mitarbeitern der Deichtorhallen am 10. August 2012. Eine große Zumba-Party von Sportspass lädt zum Tanz-Workout am 16. August von 18.30 – 20.30 Uhr. Der Intendant der Deichtorhallen, Dr. Dirk Luckow, stellt das Projekt und seine Hintergründe am 31. August um 17 Uhr vor. Die große Modenschau »poly x« der Modeklasse von Prof. Viktoria Greiterund ehemaliger Studierender folgt am 6. September. Zur Vinissage gibt es ein Klassik Konzert »held op Sokken« von Tonali.

HORIZON FIELD HAMBURG – IMPRESSIONEN

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HORIZON FIELD HAMBURG

Wie vorangegangene Großprojekte von GORMLEY auf den Dächern Manhattans und im Madison Square Park in New York, auf dem Trafalgar Square im Herzen Londons oder in luftiger Höhe im österreichischen Vorarlberg hat auch Horizon Field Hamburg Gesamtkunstwerkcharakter.

Schon beim Betreten der großen Deichtorhalle eröffnet sich dem Besucher ein ganz neuer Raumeindruck der historischen Deichtorhalle. In der großen, bis zu 19 Meter hohen, von Stellwänden befreiten Ausstellungshalle lädt eine schwarz-spiegelnde, schwebende Ebene siebeneinhalb Meter vom Erdboden entfernt zu neuen Erfahrungen ein. Bis zu 100 Personen können sich gleichzeitig auf der 1200 qm großen Plattform aufhalten, um selbst Teil dieses gigantischen Kunstwerks zu werden. Ein wenig Mut gehört schon dazu, sich dieser sinnlichen Erfahrung zu stellen, da der an Stahlseilen aufgehängte »Fliegende Teppich« durch die koordinierte Bewegungen der Besucher in Schwingung versetzt werden kann.

Es ist den Organisatoren eine besondere Freude, freien Eintritt für die Installation von Antony Gormley gewähren zu können. Der Künstler sagt dazu: »Horizon Field Hamburg is an open field for adults and children. Entry is free.« Das von den Deichtorhallen Hamburg in Kooperation mit der Galerie Thaddaeus Ropac getragene Projekt konnte nur durch die großzügige Förderung der NORDMETALL-Stiftung und der Kulturstiftung des Bundes realisiert werden. Die statisch-konstruktive Konzeption übernehmen die Ingenieure der Firma schlaich bergermann und Partner.

ANTONY GORMLEY

Seit fast 40 Jahren schafft ANTONY GORMLEY Skulpturen, in denen er sich mit dem Verhältnis des menschlichen Körpers zum Raum auseinandersetzt. Der 1950 in London geborene Künstler hatte Einzelausstellungen u.a. in der Hermitage, St. Petersburg, dem Kunsthaus Bregenz, der Hayward Gallery, der Kunsthalle zu Kiel, dem Malmö Kunstmuseum sowie im Louisiana Museum of Modern Art (Dänemark). Bedeutende öffentliche Arbeiten umfassen Angel of the North (Gateshead, England), Another Place (Crosby Beach, England) und Exposure (Lelystad, Niederlande). GORMLEY erhielt vielfache Auszeichnungen wie den Turner Preis (1994) und den Order des British Empire (1997). Er ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Arts und seit 2007 Trustee des British Museum.

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