Chevrolet : Zwei Coupé-Studien sollen inspirieren und zu Diskussionen anregen
Chevrolet stellte heute auf der North American International Auto Show 2012 (NAIAS) in Detroit, USA, zwei Coupé-Studien vor. Die beiden Show Cars sollen die Kunden von morgen dazu inspirieren, sich ans Steuer zu setzen und ihre eigenen Ideen für diese neuen Fahrzeuge mit einzubringen.

Foto: © GM Company
„Chevrolet ist bekannt dafür, seit jeher die automobilen Wünsche aller Generationen erschwinglich zu machen“, so Mark Reuss, President General Motors North America. „Diese beiden Studien transportieren unsere Vision für eine neue Generation. Wir wollen die Meinung unserer jüngsten Kunden einholen, auf ihre Ratschläge hören und sie auf ganz neue Art einbinden.“
Laut der US-amerikanischen Statistikbehörde nähern sich über 80 Millionen US-Amerikaner ihrem 30. Geburtstag. Sie stehen heute in den USA für 40 Prozent der potenziellen Fahrzeugkäufer und verfügen zusammen über eine Kaufkraft von 781 Milliarden Euro.
Im Laufe des vergangenen Jahres stand Chevrolet in den Vereinigten Staaten im regen Austausch mit jungen Kunden. Darauf basierend erforschen die beiden Chevrolet-Studien das Design und die Funktionalität, die der nächsten Generation bei einem Fahrzeug nach eigener Aussage wichtig sind.
Coupé-Studie: Code 130R
Code 130R, das erste Concept Car, ist ein Coupé mit Platz für vier Personen und einem schnörkellosen, geradlinigen Profil. Das Concept Car ist mit einem neuen Rot-Metallic-Ton lackiert, akzentuiert durch matt eloxierte goldene Räder.



Fotos: © GM Company
Er weist ein traditionelles, von Sportwagen inspiriertes Design auf. Der Code 130R zeigt durch Elemente wie seine aggressiv anmutende Frontblende, für Chevrolet typische Radabdeckungen, geradlinige Karosserieseiten und das bekannte Emblem mit den gekreuzten Flaggen deutlich, wie eng er mit der Sportwagentradition des Unternehmens verbunden ist.
Sportcoupé-Studie: Tru 140S
Tru 140S, die zweite Automobil-Studie, ist ein frontgetriebenes Sportcoupé mit Platz für vier Personen, das exotisch und aufregend, zugleich jedoch erschwinglich ist. Das dreitürige Fließheck zeigt sich in neuer, matt-weißer Lackierung und mit Chevrolets Sportwagen-Chromrädern mit den zwei gekreuzten Flaggen. Der Tru 140S wirkt selbstbewusst, exotisch, hochwertig und schnell. Das Concept Car basiert auf derselben Architektur wie der Chevrolet Cruze und der bahnbrechende Chevrolet Volt, das Elektrofahrzeug mit verlängerter Reichweite.




Fotos: © GM Company
Die Designer des Tru 140S intergierten Technologien wie Direkteinspritzung oder eine Anlasser-basierte Start-Stopp-Automatik, die sich normalerweise nur in teureren Fahrzeugen finden.
Beide Automobil-Studien weisen Eigenschaften auf, die jüngeren Käufern heute wichtig sind, so zum Beispiel:
- Funktionalität einer Limousine in Form eines Coupés, mit Platz für bis zu vier Personen
- Kommunikative Konnektivität und Bequemlichkeit der Innenausstattung durch innovative Stauraumlösungen, WiFi, Integration von Smart Phones via Chevrolet MyLink sowie ein Heads-up Display (HUD)
- Weniger als 6 Liter Verbrauch auf 100 Kilometer, mit einem ca. 150 PS starken 1,4-Liter-Ecotec-Turbomotor
- Produktionskosten unter 20.000 Euro
„Junge Kunden sagen uns, dass sie sich Funktionalität in Kombination mit der Ästhetik eines Coupés wünschen. Sowohl die Karosserie des Code als auch die des Tru finden bei dieser Zielgruppe Anklang“, so Frank Saucedo, Leiter des „Advanced Design“-Studios von GM North America in Los Angeles. Beide Concept Cars wurden in Los Angeles entwickelt.
Im Inneren der Fahrzeugstudien ermöglichen Kommunikations- und Personalisierungsoptionen genau die Art der Individualisierung, die für die neue Generation von entscheidender Bedeutung ist.
„Diese Käufer schätzen Konnektivität. Wenn wir es ihnen ermöglichen, ihre mobilen Geräte durch MyLink oder WiFi in ein Fahrzeug zu integrieren, verwandelt es sich in ihre eigene Docking Station“, so Saucedo. „Bislang existiert der Innenraum nur in 2D. Das ermöglicht es uns, im Rahmen der Weiterentwicklung der Studien den Dialog mit den Kunden fortzuführen und auszuweiten.“
Von der Messe in Detroit aus treten die beiden Concept Cars ihre Reise an zu den großen Automobilmessen, wichtigen Lifestyle-Veranstaltungen, Einzelvorführungen und weiteren Veranstaltungsorten wie zum Beispiel Universitäten. Chevrolet wird zusätzlich auch durch Social Media in den Dialog mit seinen Kunden treten.
„Dem Automobilhersteller, dem es gelingt, diese Generation erfolgreich einzubinden, eröffnen sich enorme Chancen“, so John McFarland, Senior Manager Chevrolet Global Marketing. Er verantwortet für die Marke die Analyse jüngerer Zielgruppen. „Wir von Chevrolet möchten zu diesen Kunden echte und bedeutsame Beziehungen aufbauen – ganz nach ihren Regeln. Wir wollen hören, was sie zu sagen haben, sie in unsere Entwicklungsprozesse einbinden und ihnen genau das geben, was sie wollen. Nicht das, von dem wir denken, dass sie es wollen.“
Quelle: gm.com










